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Google Chrome für Mac OS X erschienen

December 8th, 2009 No comments

chrome_mac_osx

Nach über einem Jahr ist der Browser Chrome von Google nun auch endlich für OS X verfügbar.

Vorausgesetzt wird 10.5 (Leopard), 10.6 (Snow Leopard) und auf jeden Fall ein Intel Prozessor.

Aktueller Build ist 4.0.249.30 und das Ding ist – wie man es kennt – natürlich im Beta Stadium.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Der Browser läuft stabil, ist subjektiv weder schneller noch langsamer als Safari oder Firefox.

An optischen Goodies ist im Vergleich zur aktuellen Safari-Version etwas gespart. Wo Safari die “Top Sites” dreidimensional mit Spiegelung und schickem schwarzen Hintergrund präsentiert, sieht das bei Chrome nüchterner aus. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Weniger Geschmacksache ist, daß die aktuelle Version noch Probleme mit der Gears-Technik haben dürfte, was sich z.B. dadurch zeigt, daß Bilder-Upload via drag & drop unter Google Wave nicht funktioniert. Zieht man ein Bild aus dem Finder in eine Wave, wird es einfach im aktuellen Tab geladen anstatt hochgeladen zu werden. Dies stellt mit Firefox und installierter Google Gears-Erweiterung kein Problem dar.

Ein Problem, daß Chrome mit Safari teilt, ist die nicht gerade große Anzahl verfügbarer Plug-Ins. Hat man sich an einige Firefox-Erweiterungen gewöhnt, fällt es schwer, die Abwesenheit von z.B. Adblock Plus oder Fire Gestures für die Steuerung durch Mausgesten zu akzeptieren. Zwar gibt es einen Werbeblocker für Chrome, jedoch ist dies eine Software, die installiert werden muß und als Proxy fungiert und im Browser auch als solcher eingerichtet werden muß.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Chrome in der nächsten Zeit entwickelt und ob Firefox in Sachen Erweiterbarkeit irgendwann Konkurrenz bekommt.

Categories: Tech

Mac OS 10.6.2 ist erschienen – stellt Eingabesprache auf Englisch…

November 10th, 2009 No comments

Gestern abend war eosx10.6.2.aenderungens mal wieder so weit: Apple hat ein Update für Snow Leopard veröffnetlicht, welches die Versionsnummer auf 10.6.2 erhöht.

So weit nix Besonderes. Was ist dabei?

  • ein Problem, bei dem sich das System unerwartet abmeldet
  • verzerrte Grafiken bei Safari Top Sites
  • fehlende Exchange-Kontakte in den Spotlight-Suchergebnissen
  • ein Problem, das die Authentifizierung als Administrator verhindert
  • Probleme bei der Verwendung von NTFS- und WebDAV-Dateiservern
  • die Zuverlässigkeit von Menüerweiterungen
  • ein Problem beim Streichen mit vier Fingern
  • ein Problem, bei dem Mail während der Einrichtung eines Exchange-Servers unerwartet beendet wird
  • das Adressbuch, wenn es beim Bearbeiten nicht mehr reagiert
  • ein Problem beim Hinzufügen von Bildern zu Kontakten im Adressbuch
  • ein Problem, das das Öffnen von aus dem Internet geladenen Dateien verhindert
  • die Verlässlichkeit von Safari-Plug-Ins
  • allgemeine Verbesserungen der Zuverlässigkeit für iWork, iLife, Aperture, Final Cut Studio, MobileMe und iDisk
  • ein Problem, das verursacht, dass beim Verwenden eines Gast-Accounts Daten gelöscht werden

Verwunderlich ist, daß die Tastatureingabesprache automatisch auf US-Englisch gestellt wurde…Eigabeymbol

Naja, wenn das das einzige Problem ist, wunder ich mich, stör mich aber nicht dran.

Wer nicht weiß, wie das zu ändern ist, gehe in die Systemeinstellungen -> Sprache & Text -> Eingabequellen und entferne den Haken bei den nicht benötigten Ländern. Wer die Funktion in der oberen Leiste hat, klickt einfach auf die Länderfahne und wählt das gewünschte Tastaturlayout aus.

Categories: Tech, apple

Time Machine bug in 10.5.6

December 17th, 2008 No comments

Erfreut nahm ich gestern abend zur Kenntnis, daß Apple uns mal wieder mit einem Update beglückt. Die Liste, was sich verbessert haben soll, sieht auch beeindruckend aus, also schnell die 190mb runtergeladen, 2x neu gestartet und die Kiste lief.

Toll, dachte ich und ging ins Bett.

Am nächsten Vormittag dann die Erkenntnis, daß irgendwas nicht stimmen kann: Reißt man den Mac aus seiner gewohnten Umgebung – was hier heißt ‘W-Lan’ – und verhindert dadurch die Verbindung zur Time Machine Backup Festplatte, die über USB an der Airport Extreme Station hängt, gibt es Probleme:

Das Ausrufungszeichen im TimeMachine Logo, das sonst nur kennt, wer zehn Tage das Backup aufschiebt, taucht auf, da er im Fremden W-Lan ohne Rücksicht auf Verluste versucht, die Verbindung zu seinem Backup-Ziel herzustellen, was natürlich scheitert…

verzoegert

Außerdem lohnt es sich, einen Blick in die Systemeinstellungen von TimeMachine zu werfen und zu schauen, was dort als Backup-Ziel eingegeben ist. Überrascht war ich, als ich den Namen “400gig-1″ dort las, denn das “-1″ ist sicher nicht auf meinem Mist gewachsen.

timemachine_name

In der Hoffnung, durch das erneute Auswählen des richtigen Ziels das Problem beheben zu können, versuchte ich auch dies. Das Backup auf der neu gewählten aber trotzdem alten Partition wurde problemlos gefunden und wächst weiterhin inkrementell, jedoch schafft dies keine Abhilfe für das Problem.

Bleibt zu hoffen, daß Apple bald nachbessert und nicht auf Backup-Suche geht, obwohl das Zielmedium gar nicht zur Verfügung steht.

Categories: apple