WWDC 2009 – was ist zu erwarten – und was nicht?
Heute abend ist es so weit: Heerscharen von Reportern, Fanboys und sonstigen Apple Jüngern richten ihre Augen nach San Francisco zur diesjährigen World Wide Developer Conference. Schon im Vorfeld gab es (wie immer) haufenweise Gerüchte zu teils haarsträubenden “neuen Produkten”. Jeder scheint sich genötigt zu fühlen, das, was er am allerallerliebsten hätte, in Worte und am besten noch ein unscharfes Photoshop-Preview zu gießen und das Gerücht zu streuen, daß genau dies definitiv vorgestellt und angekündigt werden wird.
Das Macbook Wheel ist da natürlich der Klassiker. Nicht nur, weil es sich klar als Satire zu erkennen gibt, sondern auch, weil es den Hype um Neuentwicklungen schön darstellt.
Daß ein neues iPhone vorgestellt werden wird, ist recht klar, dafür braucht man nicht unbedingt prophetische Fähigkeiten. Auch daß es eine schnellere CPU und mehr RAM an die Hand bekommt, ist wahrscheinlich und daß der Speicherplatz von 4gb bis 32gb variieren wird, klingt auch plausibel.
Aber um solch Kleinigkeiten wie eine Frontkamera oder so beurteilen zu können, werden wir wohl bis heute abend warten müssen. Klar, es wäre noch ein Feature, das sicher nett ist, aber ich kenne keinen, der schonmal ernsthaft ein Videotelephonat über UMTS geführt hat oder es unbedingt mußte. Und, sein wir mal ehrlich, die Qualität dieser Front-Cams ist unter aller Sau, so daß es fragwürdig ist, ob Apple Interesse dran hat, grottige Video-Konferenzen abhalten zu lassen…
Lassen wir uns überraschen und üben uns in Geduld, heute abend wissen wir alle mehr.
Es ist unglaublich. Irgendjemand macht sich einen Spaß daraus, Gerüchte als Wahrheit darzustellen und die gesamte Presse springt auf den Zug auf, ohne auch nur einen Hauch die Plausibilität in Frage zu stellen.
Es ist kein Geheimnis, daß es ein ziemlich geile Idee von Apple war, den iPod Touch zu bauen und von den geilen Ideen, die im iPhone zu finden sind, profitieren zu lassen. So etwas gab es schließlich noch nie. Entweder man hatte ein Gerät, um unterwegs zu Spielen, dann hieß es PSP oder Nintendo DS oder etwas zum Musikhören, dann war es ein iPod, MP3-Stick oder von mir aus auch ein Zune oder eben etwas, um unterwegs Musik zu hören. Von der Möglichkeit, online zu gehen und Mails zu empfangen, red ich erstmal gar nicht.
Mittlerweile dürfte jeder Nutzer einer eMail-Adresse mindestens einmal mit Spam genervt worden sein; ein Problem, das im Moment nicht in den Griff zu bekommen scheint. Da man Spam nicht verhindern kann, dachten sich findige Leute Software aus, die Spam wenigstens identifizieren und aus dem Posteingang fern halten soll.
