MacKeeper halbwegs vollständig deinstallieren

August 29th, 2010 No comments

Die Software MacKeeper hört sich eigentlich ganz spannend an. Sie will helfen, scheinbar unnützverbrauchten Speicherplatz zu finden und die Daten zu löschen, sucht im Hintergrund nach Updates für installierte Programme und noch einigen Firlefanz mehr. Was aber, wenn man das Programm wieder loswerden will?

Einen Menupunkt zum Deinstallieren sucht man ebenso vergeblich wie einen Hinweis auf zu löschende Daten. Der Support rät, ausschließlich die MacKeeper.app in den Mülleimer zu werfen und diesen zu leeren. Jedoch laufen im Hintergrund weitere Dienste, die sich dadurch nicht beeindrucken lassen, wie eine Helper.app.

Bemüht man ein Programm wie AppZapper, werden neben besagter MacKeeper.app noch an einigen Stellen weitere Vorkommen gezeigt, die sich dann händisch oder automatisiert löschen lassen. Aber tut man das, geht der Spaß los.

In der Konsole bekommt man laufend Fehlermeldungen angezeigt wie:

<datum> <uhrzeit> com.apple.launchd.peruser.501[177]
(com.zeobit.MacKeeper.Helper[318]) posix_spawn
("/Users/<username>/Library/Application Support/MacKeeper/Helper.app/
Contents/MacOS/Helper", ...): No such file or directory

Diese Meldung erscheint fortan periodisch und kann den Rechner davon abhalten, automatisch in den Ruhezustand zu gehen.

Darauf angesprochen gibt der Support den Rat, folgende Dateien zu löschen:

Mary: Please, remove this also:
/Library/Application/Support/MacKeeper
/Library/LaunchDaemons/com.zeobit.MacKeeper.plugin.AntiTheft.daemon
Mary: And In User Library:
~/Library/Caches/com.zeobit.MacKeeper
~/Library/LaunchAgents/com.zeobit.MacKeeper.plugin.Backup.agent
~/Library/Preferences/com.zeobit.MacKeeper.plist

Witzig, die Dateien sind längst entfernt.

Zur weiteren Lösung gehts ins Terminal. Der Befehl

launchctl list

listet alles auf, was über

launchd

automatisch geladen wird. Dort fällt auf, daß es einen Eintrag

com.zeobit.MacKeeper.Helper

gibt, den es zu deaktivieren gilt. Dieses läßt sich entweder über

launchctl unload -w ~/Library/Preferences/com.zeobit.MacKeeper.Helper

oder bequem über ein kleines Programm Lingon, bei dem man diesen Agent deaktivieren kann. Nach einemNeustart ist das Problem behoben und MacKeeper inkl. Hintergrundtastks entfernt.

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Nervige youtube-Favoriten-Leiste

August 7th, 2010 No comments

Wer hat sich das bloß ausgedacht? Die Jungs bei youtube haben eine neue Funktion in ihren Dienst eingebaut, der – so scheint es – darauf ausgelegt ist, die Benutzer bestmöglich zu nerven.

Beim Abspielen von Videos wird einem eine schwarze Liste am Bildschirmunterrand angezeigt, die wahlweise die Playlist oder die eigenen Favoriten anzeigt. Rechts gibt es auch einen Knopf, um die Leiste (temporär) auszublenden, sie zeigt sich aber beim Klick auf das nächste Video erneut. In den Kontoeinstellungen ist keine Funktion vorgesehen, diese zu deaktivieren.

Wie bekommt man diese Leiste weg?

Eine Möglichekeit ist, sich von seinem Konto abzumelden. Schließlich gibt es dann keine Favoriten mehr anzuzeigen, aber ob das die beste Lösung ist? Für Chrome und Firefox gibt es Scripts, die das Laden verhindern, aber was machen Nutzer anderer Browser?

Die z.Zt. einzige Möglichkeit, Unmut darüber zu äußern scheint ein Eintrag im Hilfe-Forum bei Google zu sein und/oder das Feedback-Formular auszufüllen und zu hoffen, daß die Jungs die Leiste entfernen.

Categories: Tech

iOS4

June 9th, 2010 No comments

Ja, es ist vorgestellt. Ja, es wird am 21.06.2010 freigegeben. Ja, man benöigt iTunes 9.2 dafür. Ja, man kann es installieren, ohne die UID vorher in Kombination mit Dev-Account an Apple zu übermitteln. Ja, man kann die Golden Master in den Weiten des Internets bereits finden. Ja, es läuft auf dem iPhone 3g. Ja, es läuft auf dem iPhone 3Gs. Ja, es läuft auf allen iPod Touch 2G. Ja, es läuft auf dem iPod Touch 3G. Ja, der Funktionsumfang unterscheidet sich je nach verwendetem Gerät.  Ja, es passen nur 12 Apps in einen Ordner. Ja, zum Installieren von iOs4 muß man das iPhone zurücksetzen und die gewünschte Datei per Hand auswählen. Ja, man kann beim iPhone 3Gs unterschiedliche Bilder für den Lock-Screen und das Springboard verwenden. Ja, ich bin etwas genervt.

Nein, auf dem iPhone 3g gibt es keine Hintergrundbilder. Nein, das iPhone 3g wird kein Multitasking unterstützen. Nein, es läuft nicht auf dem iPhone. Nein, es läuft nicht auf dem ersten iPod Touch. Nein, das 3Gs kann nicht auf einmal HD-Videos aufnehmen. Nein, das iPhone 3g kann immer noch überhaupt keine Videos aufnehmen. Nein, wenn man einen Umlaut schrieben will, reicht es nicht, den Finger lange auf dem Buchstaben zu lassen, wie es beim iPad der Fall ist, man muß weiterhin das gewünschte Zeichen auswählen. Nein, iBooks ist noch nicht verfügbar. Nein, man kann sich nicht wiklich sicher sein, daß die iTunes-Version, die man sich irgendwo runterlädt, nicht in irgendeiner Form modifiziert ist. Nein, heute ist noch nicht Weihnachten.

Ja, alles auf eigene Gefahr.

Categories: Tech, apple

Blocken, ertragen oder löschen? Werbung im Internet

June 3rd, 2010 No comments

Eine ganze Zeit lang war es still.

Wir erinnern uns: Vor einigen Jahren schien das Credo der Werbetreibenden im Internet gewesen zu sein, den User auf alle nur erdenkliche Weisen zwangszubombardieren. Riesige Flash-Overlays, teils mit akustischer Untermalung. Banner, Popups… schaurig. Die Zeit verging, die Overlay-Bespaßung wurde – zumindest bei den meisten seriösen Seiten – etwas eingedämmt und über die zurückhaltenden Google-Anzeigen ärgert sich kaum einer mehr. Der User soll schließlich Verständnis haben, die Seite muß ja irgendwie finanziert werden.

Aber wo hört Verständnis auf und beginnt die Belästigung? Dies herauszufinden, haben sich anscheinend die Jungs von stern.de auf die Fahnen geschrieben, die in ihrer aktuellen App für Apples mobile Geräte scheinbar mal ausprobieren wollen, was der gemeine User mitmacht. Statt sich wie üblich auf Werbebanner zu beschränken, kramen die Jungs tatsächlich das alte Zwangs-Overlay aus der Kiste. So ist es im Selbstversuch zeitweise vorgekommen, daß bei Jedem Wechsel vom Menu zum Artikel bildschirmfüllend immer die gleiche Werbebotschaft eingeblendet wurde. Am unteren Bildschirmrand mit einer Art Fortschrittsbalken, der anzeigt, wie lange man noch auf das Bild gucken muß (gefühlte drei bis 5 Sekunden), am oberen Rand immerhin ein Schließen-Symbol, das die Werbung tatsächlich abbricht und annähernd unverzüglich den gewünschten Artikel freigibt.

Was mag sich wohl der Beworbende dabei denken? Denkt er “Klasse, ich habe pro Tag 1.000.000 Einblendungen meines Firmennamens!” und beginnt schonmal, die Mitarbeiterzahlen seiner Callcenter aufzustocken, um des zu erwartenden Neukundenansturms Herr werden zu können?

Diese Art der Werbung führt bei mir zu zwei Primärreaktionen:

  1. Kann ich was dagegen tun?
  2. Abneigung gegen die penetrant beworbene Firma. Sollte es mir irgendwie möglich sein, mich von dieser Firma fernzuhalten, werde ich das tun.

Ist das wirklich, was gewollt ist? Abschrecken und wütend machen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Deshalb: Schaltet Werbung. Ja, tut es. Daß dies notwendig ist, ist jedem klar. Aber achtet doch darauf, daß diese nicht die Funktion von Apps oder Internetseiten behindert und vor allem den Benutzer nicht nervt. So verdient ihr Geld, der Nutzer klickt vielleicht auch mal einen Banner an und hat sogar noch die Chance, der Werbung wohlgesinnt gegenüberzustehen.

Categories: gelaber

Was das iPad kann

January 28th, 2010 1 comment

Gestern abend blickte die Welt in recht großen Teilen nach Kalifornien, wo Apple Neuigkeiten vorstellen sollte. Daß es sich dabei um ein Tablet handeln sollte, ist eher als offenes Geheimnis zu verstehen gewesen.

Also “iPad” heißt das Ding auf dem Hoffnungen von ganzen Branchen liegen. Die Zeitungsmacher freuen sich darauf, daß jetzt endlich wieder ein Medium haben, das Zukunft hat, die Verlage freuen sich, daß jemand Amazon auf die Füße tritt und ein zweiter Konzern im großen Stil Bücher verkaufne will, Programmierer freuen sich, daß es noch mehr Bedarf für kleine Programme (Neudeutsch: “Apps”) geben wird und Apple freut sich, daß sich die Geheimhaltungsstrategie wieder mal ausgezahlt hat.

Jetzt sind gut 18 Stunden vergangen und was bleibt übrig?

Viele stört, daß eine Kamera fehlt. In meinem Displayrahmen fristet eine seit Jahren Dienst, hat aber bisher vielleicht insgesamt zwei Betriebsstunden auf dem Buckel.

Multitasking ist für viele ein Thema. Da hat Apple doch von Grund auf ein neues Gerät gebaut, sogar eigene Chips dafür entwickelt und scheut sich trotzdem, das gleichzeitige Geöffnethalten von mehreren Programmen zu erlauben? Das ist schon ärgerlich.

(c) SPIEGEL ONLINE

Auf dem iPhone wurde das Problem ja elegant mittels der Push-Notifications gelöst, in der Keynote war darüber allerdings nix zu hören. Zum Glück hat Spiegel online ein paar schöne Bilder gemacht. Auf einem ist zu sehen, was einen erwartet, wenn man “Einstellungen” wählt. Neben alten Bekannten wie Wifi, App-Einstellungen und Diversem mehr, ist aber auch der Eintrag “Notifications” zu sehen. Push ist also an Bord. Puh!

Zugriff auf einen Teil des Dateisystems wird es sicher auch geben, spannend wird, ob vielleicht noch eine kleine Version des Finders dazukommt, um Dateien verwalten zu können.

Wie so oft ist jetzt erstmal Geduld gefragt, bis das Ding in 2-3 Monaten verfügbar sein wird.

Mein Fazit fällt positiver aus als das vieler Anderer. Was habt ihr denn erwartet? Sollen wir ernsthaft ein ganz normales OS X in wegen des kleineren Displays und der geringeren Auflösung in geschrumpfter Form ohne Maus, ohne Keyboard nur mit den Fingern bedienen? Sollen wir ernsthaft Xcode oder Eclipse auf dem Ding installieren, um auf einem virtuellen Keyboard zu programmieren? Nein, das will eigentlich keiner. Es will nur jeder die Möglichkeit haben, es bei Bedarf tun zu können. Wer programmiert denn ernsthaft stundenlang in gekrümmter Haltung und mit zusammengekniffenen Augen auf seinem eeePC, Samsung NC10, MSI Wind und wie sie alle heißen? Richtig, eigentlich keiner, der die Wahl hat. Das ist der Punkt: Bei so einem Gerät wird vorausgesetzt, daß man für bestimmte Anwendungen gerade die Wahl hat, das am besten für diese Aufgabe geeignete Gerät zu nehmen. Das iPad ist kein Ersatz für einen “richtigen” Computer, auch ein Notebook kann es nicht ernsthaft ersetzen. Es ist was Neues! Und ob das Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Gespannt bin ich, wenn auch nicht mit gezückter Kreditkarte.

PS: Ärgerlich, daß kein SD-Kartenleser an Bord ist.

Categories: Tech, apple

Google Chrome für Mac OS X erschienen

December 8th, 2009 No comments

chrome_mac_osx

Nach über einem Jahr ist der Browser Chrome von Google nun auch endlich für OS X verfügbar.

Vorausgesetzt wird 10.5 (Leopard), 10.6 (Snow Leopard) und auf jeden Fall ein Intel Prozessor.

Aktueller Build ist 4.0.249.30 und das Ding ist – wie man es kennt – natürlich im Beta Stadium.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Der Browser läuft stabil, ist subjektiv weder schneller noch langsamer als Safari oder Firefox.

An optischen Goodies ist im Vergleich zur aktuellen Safari-Version etwas gespart. Wo Safari die “Top Sites” dreidimensional mit Spiegelung und schickem schwarzen Hintergrund präsentiert, sieht das bei Chrome nüchterner aus. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Weniger Geschmacksache ist, daß die aktuelle Version noch Probleme mit der Gears-Technik haben dürfte, was sich z.B. dadurch zeigt, daß Bilder-Upload via drag & drop unter Google Wave nicht funktioniert. Zieht man ein Bild aus dem Finder in eine Wave, wird es einfach im aktuellen Tab geladen anstatt hochgeladen zu werden. Dies stellt mit Firefox und installierter Google Gears-Erweiterung kein Problem dar.

Ein Problem, daß Chrome mit Safari teilt, ist die nicht gerade große Anzahl verfügbarer Plug-Ins. Hat man sich an einige Firefox-Erweiterungen gewöhnt, fällt es schwer, die Abwesenheit von z.B. Adblock Plus oder Fire Gestures für die Steuerung durch Mausgesten zu akzeptieren. Zwar gibt es einen Werbeblocker für Chrome, jedoch ist dies eine Software, die installiert werden muß und als Proxy fungiert und im Browser auch als solcher eingerichtet werden muß.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Chrome in der nächsten Zeit entwickelt und ob Firefox in Sachen Erweiterbarkeit irgendwann Konkurrenz bekommt.

Categories: Tech

Mac OS 10.6.2 ist erschienen – stellt Eingabesprache auf Englisch…

November 10th, 2009 No comments

Gestern abend war eosx10.6.2.aenderungens mal wieder so weit: Apple hat ein Update für Snow Leopard veröffnetlicht, welches die Versionsnummer auf 10.6.2 erhöht.

So weit nix Besonderes. Was ist dabei?

  • ein Problem, bei dem sich das System unerwartet abmeldet
  • verzerrte Grafiken bei Safari Top Sites
  • fehlende Exchange-Kontakte in den Spotlight-Suchergebnissen
  • ein Problem, das die Authentifizierung als Administrator verhindert
  • Probleme bei der Verwendung von NTFS- und WebDAV-Dateiservern
  • die Zuverlässigkeit von Menüerweiterungen
  • ein Problem beim Streichen mit vier Fingern
  • ein Problem, bei dem Mail während der Einrichtung eines Exchange-Servers unerwartet beendet wird
  • das Adressbuch, wenn es beim Bearbeiten nicht mehr reagiert
  • ein Problem beim Hinzufügen von Bildern zu Kontakten im Adressbuch
  • ein Problem, das das Öffnen von aus dem Internet geladenen Dateien verhindert
  • die Verlässlichkeit von Safari-Plug-Ins
  • allgemeine Verbesserungen der Zuverlässigkeit für iWork, iLife, Aperture, Final Cut Studio, MobileMe und iDisk
  • ein Problem, das verursacht, dass beim Verwenden eines Gast-Accounts Daten gelöscht werden

Verwunderlich ist, daß die Tastatureingabesprache automatisch auf US-Englisch gestellt wurde…Eigabeymbol

Naja, wenn das das einzige Problem ist, wunder ich mich, stör mich aber nicht dran.

Wer nicht weiß, wie das zu ändern ist, gehe in die Systemeinstellungen -> Sprache & Text -> Eingabequellen und entferne den Haken bei den nicht benötigten Ländern. Wer die Funktion in der oberen Leiste hat, klickt einfach auf die Länderfahne und wählt das gewünschte Tastaturlayout aus.

Categories: Tech, apple

iPhone OS 3.1.2 erschienen

October 8th, 2009 No comments

iphone331Es ist davon auszugehen, daß bei vielen iPhone Nutzern gerade Jubel ausbricht, sofern sie – wie es wohl bei vielen der Fall sein dürfte – seit dem Update auf 3.1 Probleme mit nicht mehr reagierenden Geräten hatten.

Apple hat heute abend eine neue Version bereitgestellt, die dieses und andere Probleme zu beheben verspricht. Apple nennt das so:

Dieses Update enthält Fehlerbehebungen und Verbesserungen, einschließlich:

  • Behebt ein sporadisch auftretendes Problem, bei dem der Ruhezustand des iPhone nicht beendet wird
  • Behebt ein zeitweise auftretendes Problem, bei dem die Mobilfunkdienste bis zum Neustart unterbrochen werden
  • Behebt einen Fehler, der gelegentliche Abstürze beim Video-Streaming verursacht

Mit diesem Software-Update kompatible Produkte:

  • iPhone
  • iPhone 3G
  • iPhone 3GS

Nach dem Update meldet sich das iPhone 3g mit folgenden Versionen:

  • Version: 3.1.2 Build 7D11
  • Modem Firmware: 05.11.07

Bleibt abzuwarten, ob die Probleme mit diesem Release ein Ende haben.

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Apple iPhone OS 3.1 wacht nicht mehr auf [updated]

September 13th, 2009 No comments

Apple-iPhone-OS-31-failDas ist ärgerlich. Da bringt Apple ein Update fürs iPhone heraus, welches sogar einen mittleren Versionssprung mit sich bringt, also von 3.0.1 auf 3.1 und was kommt dabei raus? Mist!

Seit dem Uptade friert mehrmal am Tag mein Telefon ein. Das Display ist ausgeschaltet, wie es nun mal meist der Fall ist, wenn das Ding in der Tasche auf seinen Einsatz wartet und will man es wieder aufwecken passiert – richtig – gar nix.

Erst ein neustart durchs Drücken der Home- und der Power-Taste erweckt es wieder zum Leben. Aber das kanns ja nun nicht sein.

Woran liegt es?

  • App-Genius?
  • Neuaufbau des Spotlight Indexes?

Man weiß es nicht… Jedenfalls App-Genius kann ich ausschließen, da das Problem selbst nach einer kompletten Wiederherstellung und anschließender Rücksicherung des zuvor angelegten Backups auftritt, denn danach ist App-Genius per Standard (wieder) deaktiviert.

Wenn genanntes Problem auftritt, kann es auch sein, daß das Gehäuse sich von außen deutlich wärmer anfühlt als es normal der Fall ist, was darauf schließen läßt, daß irgendein Prozess die CPU in Anspruch nimmt. Ob mit Absicht, um irgendwas zu tun oder aufrund eines Absturzes… Ich weiß es wieder nicht.

Auf jeden Fall ist es nicht weiter verwunderlich, daß auch die Akku-Laufzeit darunter leidet, wenn die CPU belastet wird.

So ganz allein stehe ich mit diesen Problemen nicht da:

Apple: Update bitte!

Nachtrag 14.09.09: Mein Gerät läuft mittlerweile über 36h ohne daß ich das Problem bemerkt hätte, jedoch wurde ein Testanruf trotz Anzeige voller Signalstärke direkt auf die Mailbox geleitet. Erst durchs Aktivieren des Flugmodus und dem anschließenden Neusuchen des Netzes war das Empfangen von Gesprächen wieder möglich.

Es kann sicher nicht schaden, wenn das Problem bei Apple von möglichst vielen gemeldet wird: http://www.apple.com/feedback/iphone.html

Noch ein Nachtrag 14.09.09: Es ist zwischenzeitlich wieder aufgetreten. Keine Reaktion auf Tastendrücke und deutliche Wärmeentwicklung. Nachdem ich es bemerkt hatte, habe ich es 30min in Ruhe gelassen, aber auch nach der Wartezeit keinerlei Reaktion. Also Home-Sleep-Reset.

Habe die am Freitag runtergeladene Update-Datei gelöscht und führe gerade die zweite Wiederherstellung auf Werkseinstellungen mit anschließendem Rücksichern des Backups durch und habe ihn das Update neu runterladen lassen. Die neue Datei ist leider genauso groß, und inkl Build-Nr (7C144) gleich benannt.

Seitens Apple noch keinerlei Statement.

Nachtrag 05.10.09: Mein iPhone wurde mittlerweile an der Genius Bar direkt getauscht. Seit dem Tausch ist das Problem, das oben beschrieben ist, nicht mehr aufgetreten.

Stattdessen andere Probleme:

  • Häufig kommt es vor, daß sich das Gerät nicht mehr einschalten läßt, wenn es ausgeschaltet war.
  • Probleme mit dem Starten von Genius Playlists

iPhone_aktiviertDaß es sich nicht mehr einschalten läßt, ist besonders lästig. Will man das iPhone “mal eben” neustarten, um den Speicher wieder etwas freizubekommen, kann es vorkommen, daß plötzlich gar nix mehr geht. Es wird das Apfel-Logo angezeigt, sonst ist Ruhe. Ich habe ihm bis zu 20 min Zeit gegeben, jedoch änderte sich nix. Führt man dann einen Home-Power-Reset durch, ist ein Starten nach ein oder zwei Versuchen möglich. Allerdings meldet das Gerät ganz am Anfang kurz die Bitte, mit iTunes verbunden zu werden. Diese verschwindet und man kann sich scheinbar normal anmelden und die SIM-Karte entsperren.

Komisch ist, daß er dann meldet, daß das iPhone “aktiviert” sei. Auch ist danach das Öffnen von runtergeladenen APPs nicht mehr möglich. Nachdem dies das erste Mal aufgetreten ist, habe ich es gleich zurückgesetzt. Mittlerweile löst die Verbindung mit iTunes – jedenfalls kurzfristig – das Problem. iTunes meldet dann, daß das iPhone “überprüft” würde.

iPhone_ueberpruefen

Danach ist das Gerät normal nutzbar, bis bei einem der nächsten Neustarts das Problem wieder auftaucht.

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Apple Mail.app: kein Tonsignal bei eingehenden Mails

September 4th, 2009 No comments

Ein Mac ist echt was Gutes. Macht meist was er soll, läuft schnell, stabil, leise und sicher. Alles gut sollte man meinen.

Nein, denn wenn man sonst kaum Probleme hat, nerven einen Kleinigkeiten. Zum Beispiel soetwas wie ein nicht mehr abgespielt werdender Hinweiston, wenn der hauseigene Mail-Client eine neue Mail abgerufen hat.

mailaccountsDieses Problem schleppe ich mittlerweile seit 10.5.3 oder so mit mir rum und hoffte bei jedem Update auf Besserung – die ausblieb. Hin und wieder hab ich dann mehr oder weniger ausgiebig Google in der Sache befragt. Ergebnis war meistens, daß noch eine Reihe anderer User solche Probleme hatten und teils sogar Lösungsstrategien kund getan haben. Die Ursache sollte darin liegen, daß speziell IMAP-Konten Probleme machen. Dies wunderte mich schon etwas, da IMAP ja nun mal ein sehr verbreitetes Protokoll ist und ich sechs Postfächer mit diesem abrufe.

Was hat nix gebracht:

  • PRAM löschen
  • Rechte reparieren
  • Soundfile erneut auswählen
  • Wartungsscripte neu ausführen
  • Caches löschen
  • Mail-Konten neu einrichten
  • IMAP-Idle deaktivieren (nicht nur sinnlos gewesen, sondern auch unpraktisch)

Lust, das System neu aufzusetzen, um dann auch nur vielleicht das Problem gelöst zu haben, hatte ich natürlich auch nicht, so daß die Recherche meist ein schnelles Ende nahm.

growlHeute habe ich was einen weiteren Hiweis bekommen, wodurch das Problem verursacht werden könnte; Growl.

Obwohl Growl bei mir nie irgendwas mit mail.app zu tun hatte, scheint das irgendwie trotzdem auch damit zu tun zu haben. Nach dem Deaktivieren wurde mir eine daraufhin geschickte Testmail wieder akustisch gemeldet.

Eine weitere Mail wurde aber mal wieder unterschlagen, also ist der Wurm da immer noch drin.

Schade.

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